Wer energetisch sanieren will, braucht zunächst Klarheit: Was ist der Zustand des Gebäudes? Welche Maßnahmen lohnen sich in welcher Reihenfolge? Und welcher Effizienzhausstandard ist mit welchem Budget erreichbar? Diese Fragen beantworten wir nicht am Schreibtisch, sondern direkt an Ihrem Gebäude.

Als eingetragene Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes führen wir die BAFA-geförderte Vor-Ort-Energieberatung durch. Grundlage ist eine vollständige Aufnahme Ihres Gebäudes – Hülle, Heizung, Lüftung, Warmwasser. Das Ergebnis: ein klares Bild vom energetischen Zustand Ihres Hauses und konkrete Empfehlungen, was sich wann lohnt.
Die Beratungskosten sind über die BAFA bis zu 50 % förderfähig. Voraussetzung dafür ist die Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) – diese Voraussetzung erfüllen wir.

Der iSFP ist das zentrale Planungsinstrument für eine schrittweise energetische Sanierung. Er zeigt auf, in welcher Reihenfolge Maßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind – und er bringt einen handfesten finanziellen Vorteil: Ein individueller Sanierungsfahrplan kann bei bestimmten BAFA-Einzelmaßnahmen einen zusätzlichen Förderbonus von 5 Prozentpunkten ermöglichen.
Dadurch steigt der Fördersatz bei vielen Effizienzmaßnahmen von 15 % auf 20 %, außerdem kann sich die förderfähige Kostenobergrenze erhöhen.

Der Energieausweis ist Pflicht beim Verkauf und bei der Vermietung von Gebäuden. Wir stellen beide Varianten aus: den Verbrauchsausweis und den bedarfsorientierten Bedarfsausweis. Letzterer ist in vielen Fällen vorgeschrieben und bietet gleichzeitig eine solidere Grundlage für Sanierungsentscheidungen.
Wenn ohnehin eine detaillierte Gebäudeaufnahme für eine Energieberatung erfolgt, kann ein Bedarfsausweis häufig mit geringerem Zusatzaufwand erstellt werden.

Energieeffizienz von Anfang an einzuplanen kostet deutlich weniger als später nachzurüsten. Bei Neubauten prüfen wir frühzeitig, welche energetischen Anforderungen, Lüftungskonzepte, Heizsysteme und Fördermöglichkeiten zum Vorhaben passen. Gerade bei KfW-Neubauprogrammen müssen technische Anforderungen, Nachweise und gegebenenfalls Nachhaltigkeitsanforderungen von Anfang an mitgedacht werden.
Als Schornsteinfegermeister und eingetragene Energieeffizienz-Experten haben wir einen Blickwinkel, den viele Gebäudeenergieberater nicht mitbringen: handwerkliche Praxis. Wir kennen Heizungsanlagen, weil wir sie gewartet haben. Wir kennen Schwachstellen im Gebäude, weil wir in Dachräumen gestanden haben, die seit zwanzig Jahren niemand gesehen hat. Diese Erfahrung fließt direkt in jede Beratung ein.
Das ist eine der häufigsten Fragen – und die Antwort überrascht viele: Ein erheblicher Teil der Beratungskosten ist selbst förderfähig. Über die BAFA werden bis zu 50 % der Beratungskosten bezuschusst – bis zu 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern, bis zu 850 € bei Wohngebäuden ab drei Einheiten. Das bedeutet, eine professionelle Energieberatung ist häufig für einen niedrigen dreistelligen Betrag realisierbar.
Den genauen Rahmen für Ihr Vorhaben klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Der Verbrauchsausweis basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre. Der Bedarfsausweis berechnet den theoretischen Energiebedarf auf Basis der Gebäudesubstanz. Für Neubauten und viele sanierungsbedürftige Altbauten ist der Bedarfsausweis vorgeschrieben und aussagekräftiger.
Der Vor-Ort-Termin dauert je nach Gebäudegröße und -zustand zwischen zwei und vier Stunden. Der vollständige Beratungsbericht folgt nach Auswertung – in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen.
Die Förderung der Energieberatung wird vor Beginn der Beratung beantragt. Nach Durchführung der Beratung und Einreichung der erforderlichen Nachweise wird der Zuschuss nach Prüfung durch das BAFA ausgezahlt. Wir erklären Ihnen den Ablauf vorab und achten darauf, dass die Reihenfolge eingehalten wird.